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Stress im Job

Arbeit und Stress

Berge von Arbeit, Termindruck, überquellende Email-Postfächer und ein ständig klingelndes Handy. Stress am Arbeitsplatz kann unterschiedlichste Formen annehmen. Viele Beschäftigte sind von ihrer Arbeit überfordert und werden von Versagensängsten geplagt. Wird dies zum Dauerzustand, sollten Betroffene schnell handeln, bevor der Dauerstress eine ernsthafte psychologische Erkrankung nach sich zieht. Im aktuellen Stressreport Deutschland 2012 wird dieser wachsende Stress am Arbeitsplatz durch Termin- und Leistungsdruck beschrieben.

Auf den eigenen Körper hören

Jeder dritte Berufstätige ist von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz betroffen. Über 35 Prozent führen ihre gesundheitlichen Probleme auf die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zurück.* Das führt häufig dazu, dass sich Menschen auf Kosten Ihrer Gesundheit zu viel zumuten. Viele Beschäftigte gehen weit über ihre Belastungsgrenze hinaus und oft fehlt hinterher der Mut, sich die Überforderung einzugestehen und gegenüber Kollegen offen zu kommunizieren.

Eustress und Disstress

Doch Stress ist nicht immer nur negativ – im Gegenteil. Positiver Stress (Eustress) wird als positive Aktivierung des Organismus erlebt und wirkt sich sogar gesundheitsfördernd auf den Körper aus. Er trägt daher zur Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit bei, weckt den Tatendrang und fördert die Aktivität. Umgekehrt wird negativer Stress (Disstress) als unangenehme Belastung wahrgenommen. Prüfungssituationen, Konkurrenzdruck oder Entscheidungsschwierigkeiten können ein Gefühl der Überforderung hervorrufen. Chronische Überlastung kann Unausgeglichenheit, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung bis hin zum Burn-Out zur Folge haben.

Beruf und Privatleben

Eine klare Trennung zwischen Privatleben und Arbeit ist für Körper und Geist unabdingbar. Wenn die Gedanken nur noch um Arbeit, den Chef oder die Kollegen kreisen, deutet dies auf zu viel Stress im Beruf hin. Schalten Sie abends und am Wochenende Ihr Handy aus, setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn mal etwas Arbeit liegen bleibt, und genießen Sie Ihre Freizeit – nur durch Pausen und Regeneration können Sie Energie aktivieren und leistungsfähig bleiben.

*Quelle: Techniker Krankenkasse/F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen: Kundenkompass Stress, Mai 2009.